ma.ja.de. zählt zu den wenigen deutschen Produktionsfirmen, die Dokumentar- und Spielfilme internationalen Formats produzieren, die eine Kinoauswertung finden, auf Festivals weltweit Preise gewinnen und internationale Verkäufe vorweisen können.
Die Firma arbeitet seit 1991 erfolgreich mit vielen erfahrenen Regisseuren aus dem In- und Ausland zusammen; unter ihnen Sergei Loznitsa, Pirjo Honkassalo, Vitalij Manskij, Hartmut Bitomsky, Viktor Kossakovsky und Thomas Heise, die zu den bekanntesten Filmemachern ihrer Länder gehören.
Seit ihrer Gründung produzierte ma.ja.de. mehr als 70 Dokumentarfilme, die auf international renommierten Festivals wie der Berlinale, Venedig, Rotterdam, den Visions du Réel in Nyon, der Cinema du Réel in Paris, der IDFA in Amsterdam oder bei DOK Leipzig ihre Premiere feierten.
Seit 2005 wendet sich ma.ja.de. der internationalen Spielfilmproduktion zu, was zur Gründung der ma.ja.de. fiction führte. Die Aktivitäten firmieren unter dem Label „Dokumentaristen machen Spielfilme“, was einen ganz eigenen Blickwinkel der Filme hervorbringt. Khadak von Peter Brosens und Jessica Woodworth war das erste Projekt der ma.ja.de. fiction. Bei der Welturaufführung auf den Internationalen Filmfestspielen Venedig 2006 erhielt Khadak den „Lion of the Future“ für das beste Spielfilmdebüt. Mit Altiplano ist mittlerweile ein zweites Projekt der beiden Filmemacher abgeschlossen, das innerhalb der 48. Semaine de la Critique in Cannes 2009 uraufgeführt wurde. Auch Sergei Loznitsa realisierte mit ma.ja.de. sein erstes Spielfilmprojekt. Mein Glück wurde als Wettbewerbsbeitrag der Filmfestspiele in Cannes ausgewählt und feierte dort im Mai 2010 seine Premiere. Die Blutgräfin von Ulrike Ottinger, in der Tilda Swinton die Hauptrolle übernehmen wird, befindet sich derzeit in der Finanzierungsphase.
Die Firma hat ihren Sitz in Leipzig und eine Niederlassung in Berlin und ist an der Blinker Filmproduktion in Köln beteiligt. Die Firma impliziert mit Deckert Distribution einen eigenen Weltvertrieb für Dokumentarfilme.

